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Autologes konditioniertes Serum

monovisc logoIM ÜBERBLICK


Therapieziele

 

Therapievorteile

 

Service für Ärzte

  • Entzündungshemmende Wirkung

  • Schmerzlinderung

  • Verbesserung der Lebensqualität

 
  • Gezielte Nutzung der körpereigenen Regenerationsfähigkeit

  • Therapie ist zu 100% körpereigen, natürlich und biologisch

  • Uneingeschränkte Therapiedauer

  • Kombinierbar mit anderen Therapien und medikamentösen Behandlungen

 
  • Einweisung in die ONOCCOMED®2-Therapie und Zertifizierung Ihrer Praxis

  • Mit Bestellung des ONOCCOMED®2-Starterkits erhält die Praxis die ONOCCOMED®2-Zentrifuge als kostenfreie Leihgabe

5 ARBEITSSCHRITTE ZUR AKTIVIERUNG DER KÖRPEREIGENEN REGENERATION

1. Blutentnahme

Dem Patienten werden 50 ml Blut entnommen und in den ONOCCOMED®2-Container überführt. Der ONOCCOMED®2-Container ist ein geschlossener, steriler Kunststoffbehälter, der mit einer bestimmten Art und Anzahl an Glaskugeln gefüllt ist. Diese vergrößern die innere Oberfläche und stimulieren die Blutzellen, Wachstumsfaktoren und Interleukin-1 Rezeptorantagonisten zu produzieren.

2. Zentrifugierung

Der ONOCCOMED®2-Container wird zentrifugiert. Die entzündungshemmenden Proteine und Wachstumsfaktoren sind anschließend im klaren Blutserum konzentriert vorhanden.

3. Portionierung in Spritzen

Serum wird injektionsfertig in 6-8 Einzelinjektionsspritzen abgefüllt.

4. Lagerung der Spritzen

In der Regel wird das Serum für weitere Sitzungen eingefroren.

5. Injektion von autologem konditioniertem Serum

Das konditionierte Eigenserum wird gezielt in die betroffene Region, das Gelenk oder an die Nervenwurzel unter Verwendung eines antibakteriellen Spezialfilters injiziert.

Autologes konditioniertes Serum
Einfaches Prinzip, starke Wirkung

Bei der ONOCCOMED®2-Therapie wird die Fähigkeit des Körpers genutzt, Wachstumsfaktoren und entzündungshemmende Proteine (Zytokine) selbst herzustellen.

Krankmachende Zytokine:
Interleukin-1 wirkt entzündungsfördernd

Bei degenerativen und inflammatorischen Gelenkerkrankungen (Osteoarthrose, rheumatoide Arthritis) kommt es im Gelenk zu einer vermehrten Freisetzung entzündungsfördernder, knorpelschädigender Zytokine. Der aggressive Botenstoff Interleukin-1 (IL-1), sowie der im Organismus gebildete Gegenspieler Interleukin-1 Rezeptorantagonist (IL-1-RA) konkurrieren um den Interleukin-Rezeptor Typ 1. Das hochwirksame Zytokin IL-1ß setzt am Interleukin-Rezeptor Typ 1 (IL-1-R1) an und wirkt entzündungsfördernd. Der Abbau von Knorpelsubstanz und Gelenkzerstörung sind die Folgen. Der Interleukin-1-Rezeptorantagonist (IL-1-RA) hingegen führt durch seine Bindung an den Rezeptor zu einer gegenteiligen Reaktion – die Aktivierung wird verhindert. Der IL-1-RA wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und knorpelschützend.

Abb. 1: Interleukin-1 (IL-1) schädigt die Knorpelzellen.

Zytokin-Ungleichgewicht:
Angereichertes Eigenserum schafft Ausgleich

Bei der Gelenkdegeneration besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des Interleukin-1. Bei der Therapie mit autologen konditioniertem Serum nutzt man die Fähigkeit des Körpers, den Rezeptorantagonisten IL-1-RA selbst zu produzieren um das Ungleichgewicht auszugleichen. Für die Behandlung wird Blut entnommen. Durch ein spezielles Verfahren der Konditionierung wird das aus dem Patientenblut gewonnene Eigenserum stimuliert und vermehrt u.a. den Rezeptorantagonisten sowie Wachstumsfaktoren. Des Weiteren werden zusätzliche entzündungshemmende Zytokine wie Interleukin-4 und Interleukin-10 zur Bildung stimuliert. Das autologe konditionierte Serum wird in die Gelenke, Sehnen bzw. an mechanisch komprimierten Spinalnervenwurzeln reinjiziert.

Abb. 2: Injiziertes autologes konditioniertes Serum enthält IL-1-RA und verschiedene Wachstumsfaktoren.

 

Autologes konditioniertes Serum
Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

Die Grundidee dieser natürlichen Therapieform:
ONOCCOMED®2 vermehrt körpereigene Schutzproteine

Bei der Anwendung der onoccomed®2-Therapie wird Eigenblut des Patienten in den onoccomed®2-Behälter überführt. Die im onoccomed®2-Behälter befindlichen Glaskügelchen begünstigen die Stimulierung der weißen Blutkörperchen und lassen diese vermehrt Zytokine produzieren, bspw. Interleukin-1-RA und Wachstumsfaktoren. Das anschließende Zentrifugieren des Behälters sorgt für die Isolierung eines Serums. Somit können die positiven Zytokine konzentriert und extrahiert werden. Das gewonnene autologe, konditionierte Serum wird in das betroffene Gelenk injiziert. Das Schutzprotein IL-1-RA ist nun wieder in vermehrter Form im Gelenk vorhanden, verdrängt das zerstörerische Protein IL-1 vom Rezeptor und hemmt somit die Kaskade des Entzündungsprozesses.

Abb. 3: Rezeptorantagonist IL-1-RA schützt die Knorpelzellen vor dem aggressiven IL-1.

 

Eine Behandlung für viele Indikationen

Die ONOCCOMED®2-Therapie, zeichnet sich durch ein breites Anwendungsspektrum aus. Ein besonderer Fokus liegt in der Behandlung der aktivierten Arthrose und anderer entzündlicher Prozesse. Großen therapeutischen Nutzen hat die ONOCCOMED®2-Therapie bei der Behandlung der Arthrose, insbesondere der aktivierten Arthrose beispielsweise in Kniegelenken.

Bei folgenden degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen erhöht die ONOCCOMED®2-Therapie die Lebensqualität:

  • Spondylarthrose
  • Osteochondrose
  • Spondylose
  • Degenerative Spinalstenose

Die Behandlung mit ONOCCOMED®2 wird bei folgenden Nervenkompressionssyndromen eingesetzt:

  • Bandscheibenprotrusion
  • Bandscheibenprolaps
  • Degenerative Neuroforamenstenose

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